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REPORTAGEN

In meinen Reportagen schreibe ich am liebsten über Motorräder und die Menschen, Events und Communities, die diese besondere Welt prägen. Unter anderem für Roadster, Craftrad und Chapter | The Design Journal. 

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FEUER UND FLAMME
​Lesezeit: 5,8 Sekunden

Wie einem Paralleluniversum entsprungen steht sie an der Startlinie und funkelt in der Glemsecker Septembersonne. Letzter Check-up von Kreativkopf Dani Weidmann und Pilotin Amelie Mooseder. Dann fällt die Flagge.

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LEGENDE UNTER DEM RADAR
Motorraddesigner Pierre Terblanche im Portrait

Es ist der 11. März 1977, als der Motorradrennfahrer Cook Neilson mit seiner getunten Ducati 750 SS auf dem Daytona Speedway allen davonfährt. Zum ersten Mal gewinnt ein italienisches Motorrad gegen die großen Favoriten in den USA — eine Sensation! Im Publikum: Pierre Terblanche. Den südafrikanischen Grafikdesigner beeindruckt das Rennen so nachhaltig, dass er sich eine Ducati 750 GT zulegt, sie komplett auseinandernimmt und über Dutzende schlaflose Nächte in der eigenen Garage zu einer Art besseren 900 SS umbaut. Ohne zweimal zu überlegen, setzt Terblanche damit den Blinker scharf links und biegt auf der Überholspur in die wundersame Welt des Motorraddesigns ab.

Janna Strauss für Chapter Magazine - Der Cruiser. Roadtrip durch die Memoiren eines Outlaw

DER CRUISER

Auf Roadtrip durch die bewegten Memoiren eines Outlaws

Schon vor den Dreißigerjahren machten die Motorradhersteller Harley-Davidson, Henderson und Indian vor, was bis heute gilt: Cruisen, das geht am besten mit einem großvolumigen Motor, weitem Radstand und breiten Reifen, in entspannter Sitzposition und mit den Händen am breiten Lenker.

Janna Strauss für Chapter Magazine - Nicht von dieser Welt. Legendäre Sci-Fi Fahrzeuge.jpg

NICHT VON DIESER WELT
Legendäre Sci-Fi Filmfahrzeuge

Science-Fiction-Fahrzeuge sind die Scouts auf dem Weg in unsere mobile Zukunft. Den mit Abstand begehrenswertesten Job im Showbiz hat das Genre des Science-Fiction-Films. Während es mit einem Fuß noch im Heute steht, setzt es den zweiten bereits in eine expandierende Zahl von möglichen Universen und ebnet dort einen kleinen Weg, als Vorreiter auf noch unbekanntem Terrain. Ob die Realität folgt, ist ungewiss, aber in vielen Fällen wäre sie gut beraten es zu tun, denn die Fahrzeuge in unseren liebsten Science-Fiction-Filmen sind einfach zu sensationell, als dass wir nicht selbst irgendwann hinter dem Steuer sitzen wollten. Spoiler Alert: Bei einem der folgenden Vehikel ist das schon heute möglich.

Janna Strauss für Chapter Magazine - Introducing_ Herzbube Motorcycles.jpg

HERZBUBE MOTORCYCLES
It's all Blood, Sweat and Gears

Ist es Perfektionismus? Ist es Besessenheit? Chapter TV durfte in den heiligen Hallen von Herzbube Motorcycles filmen, wo Bernhard »Bernie« Elflein aus Metall, Knowledge und Liebe zu den 70ies seine Chopper und Racer auf das Leben und die Straße vorbereitet und dabei über die Schlichtheit einer BMW R50 als Alltagsmotorrad und die Fleischwerdung der fast perfekten Indian philosophiert. In seiner Berliner Werkstatt entstehen Kunst- und Einzelstücke, an denen oft lediglich der Rahmen original ist. Aller Atem darum ist Handarbeit, geziert von Chrom und Metalflakes.

Janna Strauss für Chapter Magazine - Electric Delight Orchestra - Eletromotorräder on the

ELECTRIC DELIGHT ORCHESTRA

Elektromotorräder on the rise

Die Zukunft ist bekanntlich nur eine von Myriaden Möglichkeiten. Wenn sich aber eine wirklich kluge Idee kristallisiert, werden manche Wahrscheinlichkeiten wahrscheinlicher als andere. Neue Motorentechniken bieten spannende Alternativen zum Verbrennungsmotor, stecken aber noch in den berüchtigten Kinderschuhen. Die Spitze der Welle könnte gleichzeitig die Spitze des Eisbergs sein. In der internationalen Motorradszene sorgt vor allem der Elektromotor für frischen Wind, Aufregung und Kritik, Zukunftsphantasien und nostalgische Anfälle.

Janna Strauss für Chapter Magazine - Reduce to the max - Wie schön ist eigentlich Destilla

REDUCE TO THE MAX

Hochprozentige Ästhetik

Wie schön ist eigentlich Destillation? Wer sich in diesem Leben schon die Frage nach dem Verhältnis von Schönem und Nützlichem gestellt hat, befindet sich in bester Gesellschaft. Bereits Aristoteles diskutierte Ideen wie »Kann Technik ästhetisch sein?« oder »Ist Schönheit mit Funktion überhaupt vereinbar?«. Jeder Whiskeybrenner würde bei diesen Fragen einen kurzen Blick auf seine kupfernen Brennblasen werfen, die im Licht der untergehenden Sonne sanft schimmern, versonnen an der soeben entnommenen, goldenen Whiskeyprobe aus dem 12-Jahres-Fass schnuppern, sich selbst zu seiner Berufswahl beglückwünschen, und dann mit einem eindeutigen Ja antworten.

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